NASA-Chef: Klimawandel – na und?

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Während sein Präsident sinnvolle Maßnahmen hinterhältig sabotiert, erklärte Michael Griffin – aus seiner eigenen extraterrestrischen Perspektive heraus – den Klimawandel zu etwas, um das sich die Menschen besser nicht kümmern sollten.

Die Bush-Sabotage kam in Form neuer Vorschläge für irgendwann, um heute angesagte Maßnahmen gegen Treibhausgase zu verhindern. Die Kommentare des NASA-Chefs klingen in ihrer zynischen Deutlichkeit schon sehr viel ehrlicher.

„Ich habe keinen Zweifel, dass es einen Trend der globalen Erwärmung gibt“, gab Griffin in einem Radio-Interview zu. „Ich bin nicht so sicher, ob es richtig ist zu sagen, dass es sich um ein Problem handelt, mit dem wir uns abgeben sollten.“

Er schwafelte davon, die Geschichte habe in Millionen von Jahren bewiesen, dass „es nicht in der Macht menschlicher Wesen liegt, sicherzustellen, dass sich das Klima nicht verändert“.

Für arrogant erklärte der NASA-Chef alle, die seine Meinung nicht teilen:

„Und zweitens würde ich fragen, welche menschlichen Wesen wo und wann über das Privileg verfügen sollten, die Entscheidung zu treffen, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, das beste Klima für alle anderen menschlichen Wesen ist. Ich denke, das ist ziemlich arrogant, wenn Leute diese Position einnehmen.“

Selbst die Klimaforscher der NASA reagierten entsetzt und empört, als sie die außerirdischen Sprüche ihres obersten Dienstherrn hörten. „Ich war von seinen Kommentaren schockiert“, so James Hansen, der als Leiter des Goddard Institute for Space Studies in New York für die Klimaforschung der NASA zuständig ist.

NASA-Chef Griffin trommelt besonders stark für eine Initiative des Weißen Hauses, erneut Menschen zum Mond zu schicken. Gut – schickt ihn gleich selber zum Mond!

(bk)

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