Filmbranche will DRM ein bisschen lockern

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Die AACS-Verwaltung stellt den Konsumenten in Aussicht, ein paar ihrer angestammten Rechte wieder ausüben zu dürfen. Kopien sollen in begrenztem Umfang und mit strikter Online-Kontrolle erlaubt sein.

Der ehrliche Käufer soll wieder eine Kopie einer HD-DVD oder einer Blu-ray-Scheibe anfertigen dürfen für den Fall, dass er ihrer verlustig geht oder sie beschädigt wird. Michael Ayers vom Konsortium für AACS (Advanced Access Content System) kündigte veränderte Nutzungsbedingungen und die Duldung von Privatkopien an.

Kopiert werden darf aber nach den Vorstellungen der Hollywood-Barone nur unter strikter Aufsicht mit einem PC und Internet-Verbindung, was sich „managed copy“ nennt. Vieldeutig fügte Ayers außerdem hinzu, man müsse damit rechnen, dass die Kopierer ihre Kopien auch an Nachbarn weitergeben:

„Die Studios werden das bei ihrer Preisgestaltung berücksichtigen müssen.“

(Newsdesk Inquirer/bk)

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