Studie: Neue Mobil-Dienste unbeliebt

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In Süd-Korea, einem der Top-Mobilländer, wechseln immer mehr User von 3G-Mobil-Anwendungen auf 2G.

Video-Telefonie, schnelle Musik- und Video-Downloads und ausgeweitete Roaming-Dienste kommen bei den Usern anscheinend eher weniger an. Immer mehr Mobilfunk-Kunden wollen wieder ihr gutes altes Handy wiederhaben: Letzten Monat haben in Süd-Korea zum Beispiel 2,200 Abonnenten von 3G-Handy-Diensten (UMTS, WiFi) ihren Vertrag gekündigt, weil sie keinen Gebrauch von den neuen Services machen. Dies schreibt der Korea Herald.

Süd-Korea ist, mit Japan, der Vorreiter in Sachen mobile Unterhaltung und 3G-Services. Was dort gut ankommt schwappt auch früher oder später nach Europa rüber. Dieser neue Trend allerdings schockiert die Mobilfunk-Betreiber und gibt ihnen zu denken. Viele Kunden beschweren sich, auch vor allem hierzulande, über viel zu hohe Kosten für die neuen Handy-Dienste.

Ob auch in Deutschland eine Kündigungswelle droht lässt sich bislang nicht sagen. (mr)

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