OpenGL ist noch lange nicht tot

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Sagen die Macher von Quake. Sollte es eng werden für DirectX 10?

Bei all den DirectX-Spielen, die in diesen Tagen auf den Markt kommen, könnte man das gute alte OpenGL wirklich für tot halten. Doch es lebt, sagen die Entwickler von Splash Damage, die mit dem kommenden Enemy Territory: Quake Wars beschäftigt sind. In einem Interview in Nvididas Entwickler-Blog erklärten sie:

„Die Zukunft von OpenGL sieht interessant aus. Es scheint einen gewissen Schwung bekommen zu haben, den es in den letzten Jahren vermissen ließ. Das zukünftige verschlankte Interface vereinfacht die Entwicklung sowohl für die Treiberentwickler als auch für uns. Die möglichen Erweiterungen erlauben es den Herstellern von High-End-Grafikkarten, auf elegante Weise Features von DirectX 10 in Windows XP zur Verfügung zu stellen.“

In den letzten Jahren war es mit den Features von OpenGL so gut wie nicht vorangegangen. Die Leute von Spash setzen nun auf die Khronos-Gruppe, die im letzten Herbst das OpenGL Architecture Review Board übernahm:

„Es ist zu hoffen, dass die Khronos-Gruppe den Ablauf wieder beschleunigt. Es ist noch immer die einzige brauchbare 3D-Lösung für die plattformübergreifende Entwicklung auf dem PC. Ich erwarte, dass es sich durch die kommenden API-Veränderungen parallel zu künftigen DirectX-Versionen entwickeln wird.“

Zu diesen Plattformen gehören Windows XP, Vista, Linux und OS X. Allerdings sind Splash Damage und iD Software (denen die Marke Quake gehört) die beiden einzigen unter den wichtigen Entwicklungsstudios, die derzeit OpenGL einsetzen.

(Wily Ferret/bk)

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