Apple gegen iGasm

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Apples Anwälte belästigen eine Verkäuferin von Sex-Spielzeug namens Ann Summers. Ihnen gefällt nicht, wie sie iGasm bewirbt.

Dabei ist es weniger das Gerät selbst, das Apple in Erregung versetzt. Es war vielmehr die Werbung für iGasm, die große Empörung hervorrief.

Sie zeigt eine weibliche Silhouette. Ein Model in Unterwäsche hält ein ovales weißes Gerät, von dem zwei Kabel ausgehen. Eines führt nach oben zu den Kopfhörern, das andere abwärts zu ihrem Slip. Dazu kommt die Aufforderung:

„Geh hart und schnell ran mit rhythmischem Drum ‘n’ Bass oder entspanne dich mit klassischer Musik.“

Apple verlangt unter Androhung weiterer Schritte, dass die neon-pinkfarbenen Plakate in den Ann-Summers-Läden sofort entfernt werden. Die einfallsreiche Begründung der Anwälte: Apple selbst setze in der eigenen Werbung Silhouetten-basierte Bilder ein, und deshalb dürfe Ann Summers das nicht. Ann-Summers-Chefin Jacqueline Gold will sich dem nicht beugen und meint:

„Vielleicht sollte ich ihnen einen iGasm schicken, damit sie wieder lächeln können.“

(Nick Farrell/bk)

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