Schäuble kämpft weiterhin für Online-Durchsuchungen

Sicherheit

Der Bundestrojaner ist für den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble noch lange nicht vom Tisch: Er bringt die Debatte erneut ins Rollen.

“Weil kriminelle und terroristische Gruppierungen zunehmend über PC und Internet kommunizieren, gibt es für die Sicherheitsbehörden immer weniger Ermittlungsansätze in der realen Welt”, prophezeit der Bundesinnenminister laut einer Meldung der Leipziger Volkszeitung.

Auf dem 10. Deutschen IT-Sicherheitskongress in Bonn warnte Schäuble erneut vor einer Bedrohung durch die Cyber-Terroristen. Demnach müsste die Polizei und der Verfassungsschutz in virtuellen Welten ermitteln um die Bundesbürger auch weiterhin ausreichend vor einer terroristischen Bedrohung beschützen zu können.

“Deshalb setze ich mich für die Einführung von Online-Durchsuchungen ein”, meint Schäuble. Allerdings soll die bei Online-Durchsuchungen eingesetzte Software mit äußerster Vorsicht genossen werden, da dadurch Sicherheitslücken entstehen könnten. Diese Lücken könnten dann unter Umständen von Kriminellen genutzt werden. (mr)

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