Mit Hilfe von Live-Linux-Systemen auf CD oder USB-Sticks und einem physikalischen Zugang zu einem
PC können Angreifer einfach und schnell vertrauliche Daten auf den Festplatten ausspionieren. Abhilfe
schafft die Verschlüsselung von Partitionen.
Sicherheitsmaßnahmen
Geheimnisträger
Haben sich Angreifer erst einmal den physikalischen Zugang zum Linux- Rechner verschafft, ist der Zugriff als Superuser Root keine echte Hürde mehr. Mit passend präparierten Bootmedien werden BIOS-Passwörter ausgehebelt. Danach lassen sich Partitionen nach Belieben einhängen und die darauf enthaltenen Daten uneingeschränkt einsehen, manipulieren und modifizieren. Alternativ kann der Angreifer auch Backdoors oder Root-Kits installieren, um sich so Zugriff auf das System zu einem späteren Zeitpunkt aus der Ferne ermöglichen oder vorhandene Sicherheitsmaßnahmen wie SELinux gezielt manipulieren. Durch eine vollständige Verschlüsselung von Partitionen, die kritische Informationen enthalten, sorgt der Administrator für Sicherheit. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Root-Partition Ihres Linux- Systems effizient verschlüsseln und vor unbefugten Zugriffen schützen.









