YouTube widerspricht Pentagon: Bandbreite nur Vorwand

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Das Pentagon verbot seinen Soldaten in Übersee die Nutzung von YouTube, weil es angeblich zu viel Bandbreite verbrauche. Das nehmen ihnen die Gründer von YouTube aber nicht ab.

Die Gründe der Militärs für die Zensurblockade müssen andere sein, finden sie angesichts des massiven militärischen Netzwerks. Mitgründer und CEO Chad Hurley:

„Sie sagten, es sei ein Problem der Bandbreite. Aber sie haben das Internet geschaffen, von daher kann ich das nicht so richtig nachvollziehen.“

Besonders erstaunlich fanden sie dabei, dass die Militärs die Blockade wenige Tage nach der Eröffnung ihres eigenen Channels auf der Website einführten. Der wiederum dient dazu, die vom Pentagon gewünschte Perspektive der Kriegshandlungen zu verbreiten.

YouTube will mit dem Pentagon zusammenarbeiten, um den Soldaten wieder ihre Videos zeigen zu können. Sie sind dafür sogar gerne bereit, Kontrollmechanismen für die Art von Inhalten zu installieren, die die Männer in der Uniform sehen sollen oder auch nicht.

Freiwillige Selbstzensur anstelle der verordneten Zensur?

(Nick Farrell/bk)

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