Anklage: Dell soll die Kunden hinters Licht geführt haben

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INQ_DellKlage.jpgDer US-Bundesstaat New York knüpft sich Dell vor. Die Vorwürfe: Verwirrende Preisangaben, schlechter Service und das Unterjubeln von gebrauchten Ersatzteilen als angeblich neuwertig.

Auch habe Dell die Kunden dazu angestiftet, Dinge zu tun (Siegelbruch, Öffnung der Geräte), damit die Gewährleistung erlosch. Zudem erwiesen sich die Finanzierungsangebote angeblich eher als ungünstige Lock-Offerten, die dem Kunden dann überwiegend vorenthalten wurden, führt die Anklageschrift aus. Statt dessen seien viele Interessenten an die hauseigene “Dell Financial Services” weitergereicht worden, wo ihnen Ratenpläne mit bis zu 20 Prozent Zinsen angedreht worden seien.
Und die Vorwürfe von Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo gehen noch weiter: Kunden mit teuren Service-Verträgen waren von den erbrachten Leistungen ziemlich enttäuscht, zumal die Service-Hotline selten zu erreichen war. “Bei Dell gab es teilweise gar keinen Kundenservice”, schimpft Cuomo. “Für die Irreführung mussten sie auch noch kräftig zahlen.” Mit seiner verbraucherfreundlichen Klage, die Wiedergutmachungszahlungen erreichen soll, will er ein Zeichen setzen: Jetzt reicht´s! (Iain Thomson/rm)

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