Handy-Dienste: Das Gemecker nimmt zu

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Die Anbieter von mobilen Diensten müssen sich dieses Jahr warm anziehen: Die Beschwerdeflut soll dieses Jahr wohl um mindestens 10 Prozent anwachsen.

Besonders die Beschwerden über Mehrwert-SMS und mobile Internetzugänge legen kräftig zu. Nicht mehr ganz so heftig werden die Verbraucher von den ekligen Dialern geplagt.
Das Ansteigen der Beschwerden bei den seit einigen Monaten boomenden mobilen Datenkarten dürfte auf die Unerfahrenheit der Nutzer zurückzuführen sein, entgegnen die Anbieter. Oft würde auch vergessen, dass im Ausland weit saftigere Tarife gelten als im Inland. Vielfach können unbewusst auch Downloadlimits überschritten werden, was richtig ins Geld geht. In Einzelfällen sollen hier schon Nachforderungen im vierstelligen Bereich vorgekommen sein. Das führt zwangsläufig zu Auseinandersetzungen zwischen Kunden und Providern.
Wie teuer Mehrwert-SMS werden können, musste ein Handynutzer anhand seiner 40.000-Euro-Rechnung feststellen. Das Verfahren läuft noch. Insgesamt gab es 2006 im deutschsprachigen Raum bei Mehrwert-SMS ein Beschwerdeplus von 30 Prozent. (rm)

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