Dell will in die Läden

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Der Direktvertrieb ist keine Religion, sagt der PC-Verkäufer. Und will seine Kisten bald auch über die Ladentische schieben.

In einem Interview mit dem Handelsmagazin CRN erklärte Gründer und CEO Michael Dell, dass die eigenen PCs bald wie die des Wettbewerbers HP über Ladenketten und Elektronikmärkte verkauft werden sollen. Dieses Vorhaben werde nicht nur in den USA, sondern weltweit umgesetzt.

Die Firma ist auch mit Distributoren und Resellern im Gespräch, die sich in Zukunft ebenfalls aus den Regalen von Dell bedienen dürfen. Die großen Distributoren sind davon offenbar ganz angetan, da es sie ein Stück unabhängiger macht gegenüber den HPs und IBMs und Lenovos und Toshibas dieser Welt.

Dell ging auch auf die neue Linux-Initiative ein und versprach, auf entsprechende Nachfrage verstärkt eingehen zu wollen. Auf die Frage, ob es bei den Linux-Bemühungen Gegenwind von Microsoft gegeben hätte, antwortete er: „Nein.“

Ob es nach dem iPhone so etwas wie ein dPhone geben werde? Seine Firma beobachte aufmerksam, was sich im Bereich zwischen Mobiltelefon und PC abspiele, doch kurzfristig werde daraus nichts:

„Niemand weiß, wie das richtige Gerät aussieht. Es ist nicht das 2-Zoll-Display, es ist kein 15-Zoll-Monitor. Da laufen alle möglichen Tests. Einige sind relativ erfolgreich … Doch viele waren es nicht. Es ist so etwas wie ein Feld der großen Experimente.“

(Newsdesk Inquirer/bk)

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