Lebenslange Haft für Windows-Piraten

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Fast schon absurd klingt ein neuer Gesetzesvorschlag des amerikanischen Justizministers Alberto Gonzales.

Nicht die Tat zählt, sondern der Gedanke: So oder so ähnlich muss der amerikanische Justizminister Alberto Gonzales bei seinem neuen Gesetzes-Vorschlag gedacht haben. Herausgekommen ist der “Intellectual Property Protection Act of 2007“, über den sich sicherlich nur die Copyright-Lobby freuen kann.

Allein schon der Versuch eine illegale Kopie zu erstellen soll von nun an gerichtlich verfolgt werden. Das möchte Gonzales zumindest durchsetzen. Mit bis zu 10 Jahren Gefängnisaufenthalt sollen seiner Meinung nach Menschen bestraft werden, die versuchen eine CD zu brennen.

Härter trifft es da nur noch Softwarepiraten. Wer eine illegale Version von Windows nutzt kann unter Umständen damit rechnen lebenslang hinter Gittern zu kommen. Als Beispiel für so einen Fall nannte Gonzales “die Nutzung eines Piraten-Betriebssystems in einem Krankenhaus”. Die US-Heimatschutzbehörde und sogar das FBI sollen verstärkt nach Software-Verbrechern fahnden. (mr)

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