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Kernel-Schutz
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Um den Kernel gegen interne und externe Angriffe zu härten, empfiehlt sich der Einsatz von GRsecurity (www.grsecurity.net). Das Paket ist in vielen kommerziellen Linux- Distributionen, darunter Suse Linux Enterprise Server (SLES) oder Red Hat Enterprise Linux (RHEL), bereits enthalten. GRsecurity bietet folgende Vorteile:
- eine robuste RBAC (Role Based Access Control), umdie begrenzten DAC-Policies von Linux zu erweitern
-verbesserte Härtung von chroot-Anwendungen
erweiterter Schutz gegen Racing-Conditions in /tmp
- verbesserte Zufallszahlen in den Sequenzen des TCP-Stacks
- Prozessmanagement/-übersicht per User
- ausführliches Logging, inklusive der IPAdresse bei Verstößen
Die aktuelle Version 2.1.8 von GRsecurity steht für die Kernel-Varianten 2.4.32 und 2.6.14.6 zum Download bereit. Laden Sie den Quellcode des entsprechenden Linux- Kernels von www.kernel.org, entpacken Sie ihn und wechseln Sie dann in das neu entstandene Verzeichnis. Mit dem Befehl spielen Sie den Patch von GRsecurity in den Kernel-Quellcode ein:
patch -p0 ./grsecurity-2.1.8- 2.6.14.6-200601211647.patch
Bearbeiten und aktivieren Sie die GRsecurity- Optionen im Anschluss mit make menuconfig und passen Sie den Kernel wie gewohnt an die Anforderungen Ihres Systems an. Noch mehr Sicherheit erreichen Sie mit PaX (http://pax.grsecurity.net), einem zur Abwehr von Buffer-Overflow-Angriffen konzipierten Tool. Ausführliche Infos zu GRsecurity und PaX finden Sie im HOWTO-Dokument auf der Webseite von GRsecurity.






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