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Verteilte Shell mit dsh
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Als Systemadministrator verwalten Sie mehrere identische Maschinen und müssen sich ? beispielsweise zwecks Überprüfung des verwendeten Kernels ? in jede Maschine einzeln einloggen? Mit der Distributed Shell, kurz dsh (www.netfort.gr.jp/~dancer/software/dsh.html.en) erledigen Sie diesen Vorgang in einem Bruchteil der bislang benötigten Zeit. Zunächst kompillieren Sie die Bibliothek libdsh und installieren diese im System. Im zweiten Schritt steht das Kompillieren von dsh auf dem Programm. Die grundlegende Syntax lautet:
./configure && make && make install
Damit installieren Sie die Bibliothek und dsh ins Verzeichnis /usr/local.Mit dem Befehl
mkdir ~/.dsh
erstellen Sie jetzt im Verzeichnis /Home einen Unterordner für dsh. Dort legen Sie die Datei machines.list an, die alle Server enthält, die Sie abfragen möchten. Ein Beispiel:
mailer11.agnitas.de
mailer12.agnitas.de
mailer13.agnitas.de
Stellen Sie sicher, dass ein Authentisierungsverfahren wie beispielsweise Public- Key-Authentisierung bei allen Hosts verwendet wird. Mit dem Befehl
dsh -r ssh -a “uname -a”
baut dsh nacheinander eine SSH-Verbindung (Option -r ssh) zu den einzelnen Maschinen auf und führt den Befehl uname -a aus, der Ihnen den aktuell verwendeten Kernel anzeigt. Mit dsh können Sie aber auch Verwaltungsgruppen von bestimmten Hosts erstellen. Legen Sie hierzu zunächst einmal mithilfe des Befehls
mkdir ~/.dsh/group
ein Gruppenunterverzeichnis an und erstellen Sie dort die Datei
mailer
mit einer Gruppe von Hosts. Führen Sie anschließend den Befehl
dsh -r ssh -g mailer “uname -a”
aus, und alle in der Gruppendatei mailer erwähnten Server werden per SSH konnektiert. Zudem führt dsh auf allen Remote-Maschinen den Befehl uname -a aus. Praktisch: Dank individueller Gruppen gestaltet sich der Einsatz von dsh äußerst flexibel






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