US-Regierung fordert die totale Überwachung

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Die Zeit wird langsam knapp: Amerikanische Internet-Service-Provider müssen langsam eine Lösung zur Abhörfrage liefern.

Die Welt nach 09.11 ist anders geworden: Terroristen benutzen nicht mehr länger simpel abhörbare Telefonleitungen. Nein, diese sind inzwischen auch modern und nutzen, wie viele andere auch, VoIP. Eine heimliche Gefahr: Das findet die amerikanische Bundesregierung. So eine Meldung der Web-Site Infoworld.

Die Deadline für die Internet-Service-Provider (ISP) ist am 12 März bereits abgelaufen. Doch trotzdem liegt noch kein wirklich konkreter Vorschlag auf dem Tisch, wie genau die VoIP-Telefonate ins Festnetz überwacht werden sollen.

“Die technischen Probleme sind zum Großteil bereits gelöst, aber die Leute dazu zu kriegen mitzumachen und sicherzustellen, dass sich jeder daran hält ist schwierig”, beschwert sich VOIP Analyst Will Stofega.

Lee Tien von der EFF warnt hingegen: “Wenn das Internet vor 15 Jahren bereits von der Regierung verwaltet worden wäre, dann wäre es wahrscheinlich immer noch ganz am Anfang”. (mr)

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