Pioneer erforscht die Rote See

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Wie die Piraten aus der chinesischen See tauchten blutrote Zahlen plötzlich auf und enterten den japanischen Elektronik-Konzern.

Tja, aus dem für 2006/2007 erhofften Gewinn wird nun nix, musste heute Pioneer öffentlich eingestehen. Dabei hatten ein schwacher Yen und ein starkes Geschäft im Automobilbereich zuvor noch für Euphorie in der Konzernzentrale gesorgt. Die Prognosen wurden in Tokio in kühnsten Farben in den Himmel gemalt. Hätte jemand genau hingeschaut, dann wären vielleicht die dunklen Wolken am Horizont aufgefallen. Statt der erwarteten 30,7 Millionen Euro Nettoprofit muss das Geschäftsjahr nun mit einem Verlust von etwa 41,5 Millionen Euro abgeschlossen werden.
Schuld an dem Versagen sind aber nun doch nicht die (Produkt-) Piraten, sondern in erster Linie Pioneers Plasmabildschirm-Fabriken. Doch die Japaner sind Frohnaturen und erwarten fürs nächste Jahr eine Verdoppelung ihres (nun doch nicht vorhandenen) Gewinns auf fast 77 Millionen Euro. Genau, nur nicht nach unten schauen… (rm)

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