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Auswahlkriterien für Hochverfügbarkeits-Server
Arbeitstiere im Dauereinsatz
Blade-Server ? die bessere Alternative
Auswahlkriterien für Hochverfügbarkeits-Server
Werden mehr als acht bis zehn Rack- Server benötigt, sind Blades eine attraktive Alternative. Die Komplett-Server auf einer einzelnen Platine, die Server-Blades, sind mit ein bis zu vier meist fest eingelöteten Prozessoren bestückt ? samt Speicher, eigenen Festplatten und Netzwerk- Anschluss. Die schmalen Boards werden senkrecht in die Einschübe speziell dafür konzipierter Gehäuse gesteckt. Wird mehr Leistung benötigt, kommt einfach ein neuer Server hinzu ? das funktioniert bei allen Herstellern im laufenden Betrieb. Blades haben besonders in größeren Rechenzentren ihren Siegeszug angetreten. Nicht zuletzt deshalb, weil Blade-Server höhere Packungsdichten erreichen als die üblichen horizontalen Einschübe für 19-Zoll-Racks. Ein einziges Rack kann hundert oder sogar mehr Server-Blades aufnehmen. Auch beim Preis-Leistungs-Vergleich punkten Blades vor Rack-Servern, denn Blades nutzen Betriebsmittel wie Stromversorgung, Kühlung und Netzwerk- Switches gemeinsam. Und schließlich ist die Verkab
elung bei Blades auch weniger aufwändig als bei normalen Servern. IDC prognostiziert für diese Server-Gattung bis 2008 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 50 Prozent. Laut den Marktforschern wird dann jeder vierte Server ein Blade-System sein. Auch in mittelständischen Unternehmen kann diese Alternative zu den klassischen Rackoder Tower-Servern handfeste Vorteile bieten. So sinkt durch die Server-Konsolidierung der Platzbedarf drastisch. Blade-Server gibt es unter anderem von Fujitsu Siemens, IBM, HP und auch Sun. Der Preis für ein komplettes Blade- Server-Systemhängt stark von Anzahl und Art der verwendeten Server-, Netzwerkund Management-Module ab. In der Regel liegen die Einstiegspreise bei mehreren zehntausend Euro.






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