Studie: Studenten betreiben weiter P2P, kaufen auch weiter CDs

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Egal was die Autoritäten sagen. die Jugend besteht auf dem Onlinetausch von Musik. Und auf dem gelegentlichen Erwerb von Tonträgern.

Die Studie “Share, Steal, or Buy? A Social Cognitive Perspective of Music Downloading” (PDF) von den US-Professoren Professors Robert LaRose und Junghyun Kim wurde eben in der Fachzeitschrift Cyberpsychology & Behavior veröffentlicht. Die Untersuchung der Motivationen von 134 Studenten einer US-Universität im konservativen mittleren Westen ergab folgendes Bild: Drohungen durch die Musikindustrie oder die Universitätsleitung haben keinen Einfluss auf die P2P-Nutzung der Studenten, da es sich bei P2P eher um ein soziales als finanzielles Phänomen handle. Man lädt also nicht herunter, um Geld zu sparen, sondern weil es alle machen. Der Erwerb von Tonträgern wird aber ebenfalls nicht von P2P beeinflusst; offenbar unterscheiden die Studenten genau zwischen Original (Musik-CD) und Kopie (aus der Tauschbörse). Es ist aber nicht zu erwarten, dass diese Stime der Vernunft in der Diskussion um die angebliche “Onlinepiraterie” irgendeine Rolle spielen wird. [fe]

Ars Technica