Playboy will ein zweites Leben

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Der Niedergang von Second Life beschleunigt sich. Jetzt driftet auch noch der alternde Playboy in die Welt hinter dem Bildschirm ab – eine Form nackten virtuellen Marketings.

Nachdem sein erstes Leben so gut wie vorbei ist, nimmt er seine Bunnies-Parade gleich mit ins zweite. Eine Anzeige kündigt den jenseitigen Auftritt an, den der Second Life Herald für den Juni terminiert.

Seit Firmen wie IBM und SAP dort ziemlich menschenleere Showräume unterhalten, hat die virtuelle Welt definitiv den Reiz des Neuen verloren. Doch die Nachricht, dass die bevorzugte Marke von Mittfünfzigern, die sich gerne die Haare quer drüber kämmen und verzweifelt versuchen, die Ladies mit Sportwagenschlüsseln zu beeindrucken, auch noch dabei sein will – das ist ein klares Zeichen dafür, dass Second Life vorbei ist.

Und was ist überhaupt aus Anshe Chung und den fliegenden Penissen geworden?

(Martin Veitch/bk)

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