INQpression: ATI RV630 in 65 nm (2)

Allgemein

Die Karte erweist sich als wahres Monster. Das aber kein Feuer speit und mit vergleichsweise wenig Energie zu unterhalten ist.

Wir haben schon vor einiger Zeit Bilder von nicht bestückten Karten gesehen, und auf den ersten Blick sieht die Karte wie eine X1800XL ohne 256-bit-Memory-Controller aus. Der Kühlkörper ist ähnlich wie die Karte selbst ziemlich lang …

Die RV630XT-Karte / ein GDDR4-Monster

PREV_RV630XT_01.jpg
Die Karte selbst ist relativ leicht, jedoch erstaunlich lang

Wir sehen hier allerdings keine zusätzlichen Stromanschlüsse, wie wir es inzwischen gewohnt sind. Während die X1650XT einen PEG-Anschluss mit 6 Pins hatte, hat dieser Nachfolger in der Serie gar keinen und hat dabei sogar noch etwas Spielraum für Overclocking.

PREV_RV630XT_02.jpg
Die Rückseite der Karte zeigt, dass es noch Platz gibt für weitere 256 MB GDDR4-Speicher.

Da RV630XT 40 – 45 W konsumiert, bleiben noch rund 30 W zum Herumspielen. Wir sind sicher, dass ab Werk übergetaktete Karten über einen zusätzlichen Stromanschluss verfügen werden. Mit zwei Slots oder sogar einer Wasserkühlung lässt sich unschwer vorstellen, was ein Spielraum von 100 W bewirken könnte.

Unsere Quellen versichern uns, dass diese Chips gutmütig sind, wenn es ums Übertakten geht – es ist aber noch grundsätzlich schwierig, sie stabil zum Laufen zu bringen. Wie es derzeit aussieht, sind die Chips entweder absolut stabil oder eben überhaupt nicht.

Es ist nur eine Frage des Glücks, und mit meinem Glück sah es so aus, dass ich mich glücklich schätzen konnte, nicht in Las Vegas zu sein …

(Von Theo Valich/adaptiert von bk)

Weiter zum dritten Teil: ATI RV630 in 65 nm

Zurück zum ersten Teil

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen