Second Life kündigt Einlasskontrolle an

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Es soll werden wie im richtigen Leben – und dazu gehört ein Türsteher, der den Ausweis kontrolliert.

Die Debatte um all die erlaubten oder verbotenen virtuellen Sexpraktiken in der jenseitigen Zwitterwelt scheint auch die Betreiber erreicht zu haben. In einem Blog kündigten sie an, in Zukunft nicht mehr alle alles sehen und machen zu lassen, was sie sich vorstellen können.

Es soll eine richtige Alters- und Personenkontrolle geben, und nur Erwachsene sollen auch Zugang zu „erwachsenen“ Bereichen bekommen. Bislang war Jugendlichen die Spielwelt ohnehin komplett verwehrt, aber eben nur theoretisch, da es keine Kontrolle gab.

Die Verifizierung von Alter und Identität soll durch eine darauf spezialisierte Organisation vorgenommen werden, während Betreiber Linden Lab selbst keine persönlich identifizierenden Informationen speichern will, sofern es der Betreffende nicht wünscht.

Virtuelle Landbesitzer müssen ihre „erwachsenen“ Bereiche als solche kennzeichnen, zu denen jugendliche Besucher keinen Zugang bekommen. Die bekommen dafür ein eigenes „Teen Second Life“ (TSL), und da dürfen keine Erwachsenen rein.

(bk)

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