Löffelbieger Uri Geller wegen YouTube-Zensur verklagt

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Der nervige Löffelbieger wurde wieder mal als müder Trickser entlarvt. Das gefiel ihm aber gar nicht.

In einem 13-minütigen Video „entlarvte“ der Zauberkünstler James Randi – der als Skeptiker immer mal wieder Behauptungen über paranormale Fähigkeiten widerlegt – Geller als einen Möchtegern-Paranormalen. Er führte eine Anzahl von Tricks vor, wie sie auch Geller benutzt haben könnte.

Gepostet wurde das Video von der Rational Response Squad (RSS). Das ist eine Gruppe von Atheisten, die „der Welt helfen wollen, die Irrationalität zu überwinden“ und dafür gerne YouTube bemühen.

Nachdem er den Clip sah, bekam Geller offenbar die große Biege und berief sich auf das sattsam bekannte DCMA-Gesetz, um YouTube zur Löschung des Videos zu veranlassen, da es Urheberrechte verletze. Er versicherte in einem Löschantrag an Eides statt, er selbst verfüge über die Urheberrechte.

YouTube kam daraufhin diesem Antrag nach, löschte das aufklärerische Video und hob außerdem den Account des Posters Brian Sapient auf.

In einer Gegenklage wies dieser jetzt darauf hin, dass in seinem Video tatsächlich nur ein winziger 3-Sekunden-Ausschnitt aus dem Videomaterial von Gellers Firma Explorogist Ltd. gezeigt wurde und Gellers Löschantrag daher absolut unberechtigt war.

Das Video ist inzwischen wieder hier zu sehen.

(Newsdesk Inquirer/bk)

Linq

Uri Gellers Video-Löschantrag (PDF)