KarstadtQuelle trennt sich von seiner IT

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Erst waren es Mitarbeiter, dann der Versand, dann die Immobilien und schließlich ein Teil der Kaufhäuser. Das Outsourcing, Abbauen und Weggeben hat bei KarstadtQuelle System. Noch was vergessen? Ach ja, die IT. Wer will? EDS. Okay, nimm mit…

Als “strategische Partnerschaft” verkauft die Essen-Nürnberger Kaufhaus AG den Deal mit IT-Dienstleister EDS. Es ist eine weitere Not-Operation, mit der in den kommenden acht Jahren stolze 650 Millionen Euro eingespart werden sollen.
Eigentlich ist es mehr ein Verkauf als ein Outsourcing, denn der Vertrag sieht vor, dass exakt 74,9 Prozent der IT-Tochter Itellium an die amerikanische EDS geht. Über den verbleibenden Anteil von 25,1 Prozent will KarstadtQuelle auch weiterhin Einfluss auf Itellium ausüben.
Die Deutschen hoffen nun auf eine Optimierung und Modernisierung der IT-Anwendungen, insbesondere hinsichtlich des stark wachsenden Online-Geschäfts. Immerhin lassen sie sich den Deal 1 Milliarde Dollar kosten. Moment, bezahlen bei Verkauf? Das ist wohl höhere Manager-Mathematik. (rm)

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