Russlands berühmtester vermeintlicher Raubkopierer muss zahlen

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5000 russische Rubel: Das ist die Alexander Ponossow von einem russischen Gericht auferlegte Strafe.

Er selbst gab immer an unschuldig gewesen zu sein. Trotzdem wird Russlands berühmtester vermeintlicher Raubkopierer eine Strafe zahlen müssen: 5000 russische Rubel, das sind umgerechnet rund 145 Euro – Die hälfte seines Monats-Gehaltes. Dazu verurteile ihn ein Gericht in zweiter Instanz. So eine Meldung der russischen Web-Site kursor.co.il.

Laut des Richters soll Ponossow seine Schuld zugegeben haben und konnte damit das Strafmaß etwas mindern. Der Lehrer soll durch das verletzen von Microsofts Autorenrechten dem Unternehmen einen Schaden von insgesamt 266.000 Rubel verursacht haben.

Der Kleinstadtlehrer hatte für seine Schule Rechner mir illegaler Windows- und Office-Software gekauft. Der Fall wurde bekannt als der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow einen offenen Brief an Bill Gates schrieb. In diesem bat er den Microsoft Mitbegründer die Anklage gegen den Lehrer fallen zu lassen. (mr)

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