Indien plant das 10-Dollar-Notebook

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Nachdem dem klaren NEIN der indischen Regierung zu Negropontes 100-Dollar-Laptop – tatsächlich kostet es mehr als 125 Euro – arbeite die rege IT-Industrie des Subkontinents an einer eigenen, wirklich billigen Alternative.

100 bis 200 Dollar sind für viele Inder ein halbes Vermögen. Daher war ihnen das OLPC-Gerät aus den USA viel zu teuer. Nun arbeite man vehement an eigenen Lösungen. Heiße Favoriten sind die Vorschläge eines Engineering-Studenten des Vellore Institute und eines Forschers des Indian Institute of Science, berichtet die Times of India. Details werden aber noch unter dem Deckel gehalten.
Deren Vorschläge würden im Idealfall momentan wenigstens 35 Euro kosten. Doch die indische Regierung möchte die 10-Dollar-Grenze erreichen. Dabei sollen unter anderem enorme Stückzahlen helfen. In die Serienfertigung könne der indische Billig-Mobilcomputer in zwei Jahren gehen. (mr/rm)

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