EU-GPS: Galileo in der Krise

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Die EU-Kommission will beim Milliarden-Projekt Satelliten-Navigation noch mal ganz neu anfangen. Das bisherige Konsortium werde aufgelöst.

Der Vorschlag komme von EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot, hieß es gestern noch in Brüssel. Die Öffentliche Hand hatte für das Projekt insgesamt 3,4 Milliarden Euro veranschlagt und die erste Milliarde sogar schon ausgegeben.

Galileo soll als europäisches Vorzeigeprojekt dem US-System GPS Konkurrenz machen. An dem gescheiterten Konsortium waren der Luft- und Rüstungskonzern EADS, mehrere Satellitenfirmen und die Deutsche Telekom beteiligt. Beim Projekt kriselt es schon länger (wir berichteten), nun reißt den EU-Oberen offenbar der Geduldsfaden. (rm)

Bild: ESA

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