Indien will den 10 Dollar Laptop

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Nachdem die indische Regierung Negropontes 100-Dollar-Laptop eine Absage erteilt hat, arbeitet sie bereits an einer eigenen, noch billigeren, Alternative.

Die indische Regierung in New Delhi plant großes: 100-Dollar für ein Laptop waren ihnen nicht billig genug. Deswegen wird derzeit vehement an eigenen Lösungen gearbeitet. Der momentan am heißesten diskutierte Vorschlag ist der eines Engineering-Studenten des Vellore Institute und eines Forschers des Indian Institute of Science. Dies berichtet die Times of India.

Eigentlich würden die derzeit günstigsten Notebooks immer noch mit mindestens 47-US-Dollar zubuche schlagen. Die indische Regierung möchte aber 10-Dollar-Notebooks. Deswegen scheint die einzige denkbare Lösung in der Massenproduktion zu liegen. Bei einer Million fest gebuchter Exemplare lassen sich die Fertigungskosten drastisch reduzieren. Womit laut indischen Analysen die Notebooks tatsächlich für etwa 10-US-Dollar verkauft werden könnten.

Beeilen möchte sich Indien mit seinen Plänen nicht. Wahrscheinlich sollen die neuen Laptops erst in zwei Jahren zum Verkauf bereitstehen. Vorher soll eine ausführliche Test- und Beta-Phase eingelegt werden. (mr)

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