Express-Card-SSD mit 16 Gbyte Speicherplatz

Im Zuge des allgemeinen SSD-Trends (Solid State Disk) springt jetzt auch Lexar auf den Zug auf und produziert SSDs für die ExpressCard-Schnittstelle.

Solid State Disks (SSDs) sind aufgrund ihrer Vorteile gegenüber Festplatten oder herkömmlichen Flash-Speichern derzeit gefragt. Da sie über keinerlei mechanische Teile verfügen, sind sie praktisch stoßunempfindlich. Zudem halten sie dank ausgeklügelter Technik deutlich mehr Schreib- und Lesezyklen aus als andere Flash-basierte Speichermedien.

Jetzt zieht auch die Micron-Tochter Lexar in diesem Bereich nach: Der Hersteller wird SSDs für die ExpressCard-Schnittstelle mit 4, 8 oder 16 GByte Speicherplatz auf den Markt bringen. Im Lieferumfang wird eine Software namens “AutoBackup” enthalten sein, die zur bequemen Datensicherung dienen soll.

Die ExpressCard-SSDs unterstützen Vistas “ReadyBoost”-Feature, eine Cache-Funktion für Festplattenzugriffe. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass die SSDs auch “ReadyDrive” unterstützen. Diese Funktion beschleunigt bei fest angebundenen Flash-Speichern, wie beispielsweise in Hybrid-Festplatten verbaut, den Systemstart und das Aufwachen aus dem Standby-Modus.

Sowohl der Termin für den Marktstart in Deutschland als auch die Preise sind derzeit noch unbekannt. (Timo Roll/mk)

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