Streit um surfende Nonnen?

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Die Katholische Kirch hat so ihre Probleme. Doch statt sich um Überalterung, Personalmangel oder erodierende Basis Sorgen zu machen, diskutieren sie, ob das Schweigegelübde durch Chatten im Web gebrochen würde.

Es geht um die Rechte des Klosters Santo Spirito in Agrigento auf Sizilien. Deren Nonnen müssen ein Schweigegelübde ablegen, haben aber nun das Marketing-Wunder des Internets entdeckt. So beantworten sie fleißig die Anfragen auf ihrer Website, chatten untereinander und tauschen E-Mails mit ähnlichen Klöstern in Frankreich und Amerika aus. Verstößt das nun schon gegen das Schweigegelübde? Ein Problem, das wohl nur die inneren Kirchenkreise interessiert…
“Wir hoffen, der Welt zeigen zu können, dass Internet auch etwas Gutes sein kann und nicht nur Schlechtes enthält”, sagte Schwester Maria der Zeitung The Guardian. Ha! Ertappt! Schweigegelübde gebrochen… (Matt Chapman/rm)

PS.: Katholiken, die sich von diesem scherzhaften Artikel angegriffen fühlen, mögen bitte schweigen (eine feine Sache, so ein Gelübde).

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