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DOSSIERS

Grafikkarten für Vista
Kaufrausch bei Grafikkarten

Veraltete Grafik-Hardware bremst den Umstieg auf Windows Vista aus.
Aufrüsten ist angesagt und am besten gleich auf 3D-Karten der neuesten Generation.

von Sascha Faber 0

Aufrüsten ist nicht teuer

Grafikkarten für Vista

Ganze 75 Prozent aller PCs laufen mit Vista nicht optimal. Davon verfehlen wiederum 67 Prozent die Anforderungen, weil die Grafik-Hardware veraltet ist. Zu diesem Schluss kommt AMD in einer Analyse der Resultate des Vista Readiness Advisor. Unter dieser Bezeichung steht auf www.ati.amd.com ein Tool bereit, mit dem Sie testen können, ob Ihr System für Windows Vista gerüstet ist.

Veraltete Grafik-Hardware bremst den Umstieg auf Windows Vista aus. Aufrüsten ist angesagt und am besten gleich auf 3D-Karten der neuesten Generation.

Die Ergebnisse der Analyse passen zwar gut in die Werbestrategie des Grafikchipherstellers AMD. Dennoch sind die Aussagen realistisch. Für Windows Vista müssen viele Nutzer in einen neuen Rechner oder eine neue Grafikkarte investieren.

Doch was brauchen Anwender wirklich? Mit Windows Vista kommt zwar die neue DirectX-Version 10, im Bürobereich reicht zur Darstellung des Aero-Desktops aber aktuelle DirectX-9-Hardware vollkommen aus. Doch selbst die fehlt noch in vielen PCs.

Dabei ist das Aufrüsten gar nicht teuer. Empfehlenswert sind alle Grafikkarten ab der ATI-Radeon-9xxx- oder der Nvidia-Geforce-7xxx-Serie ? zu Preisen ab 60 Euro. Selbst Einsteigermodelle aus diesen Serien bieten genügend Rechenpower, um Aero darzustellen. Wichtig ist nur, dass die DirectX-9-Befehle unterstützt werden.

Günstiger Einstieg in DirectX 10

DirectX-10-Hardware ist dagegen bisher noch die Domäne von Hardcore-Gamern. Bisher bietet nur Nvidia mit seiner Geforce-8800-Serie kompatible Karten. Die Preise liegen im Bereich von 350 bis 600 Euro. ATI hat kurzfristig den für März geplanten Launch seiner R600-Grafikkarte um einige Wochen nach hinten verschoben. Gründe könnten Probleme bei der Fertigung des Monster-Chips mit rund 700 Millionen Transistoren oder die hohe Leistungsaufnahme der Grafikkarte sein. Quellen im Internet sprechen hier von deutlich über 200 Watt.

Die meisten Anwender warten aber ohnehin erst auf Modelle im mittleren Preissegment. Hier stehen schon bald von ATI und Nvidia entsprechende Produkte an. Offizielle Informationen gibt es noch nicht, Mitte April sollen aber die Nvidia-Geforce-8400-, 8500- und 8600-Grafikkarten auf den Markt kommen. Die Preise dürften zwischen 150 und 300 Euro liegen. Die Karten werden mit voller DirectX-10-Unterstützung und einem ganz neuen, leistungsfähigeren Video-Prozessor zur Dekodierung von HD-Videomaterial aufwarten. Dabei wird natürlich der HDCP-Kopierschutz unterstützt. So laufen Blu-Ray- oder HD-DVD-Filme auch auf schwächeren Systemen flüssig. Von ATI werden als direkte Konkurrenz der Radeon X2300 und X2600 gehandelt. Diese könnten im Mai kommen und dann den Preiskampf auch im DirectX-10-Segment ins Rollen bringen.

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