Siemens kämpft nun auch an der US-Front

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INQ_Siemens.jpgSchlechte Zahlen, missglückte Ausgliederungen, schwarze Kassen und geschasste Manager: Um den Reigen komplett zu machen, droht dem Münchener Industriekonzern als Folge der Korruptionsaffäre nun ein unangenehmes Nachspiel in den USA.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hatte jüngst mal angefangen, ein bisschen im Fall Siemens zu ermitteln. Dabei sind die geübten US-Experten wohl so schnell und gründlich fündig geworden, dass sie die Sache soeben in eine formelle Untersuchung “upgegradet” haben, berichtet das Handelsblatt.
Sollte die SEC einen Verstoß gegen US-Regeln feststellen, drohe den Münchnern eine Geldstrafe in saftiger Millionenhöhe. Viel schlimmer: Siemens müsse obendrein mit zusätzlichen zivil- und strafrechtlichen Verfahren sowie mit einer Welle von Aktionärsklagen rechnen. Und Schadensersatzforderungen in den USA sind berüchtigt hoch! Will noch jemand nachtreten? (rm)

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