Entwicklungshilfe 2.0: Open Source Afrika
Wie Sie und ich die Welt besser machen können

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Glauben Sie daran, dass Information und Kommunikation die Zukunft unserer Wirtschaft sind? Und ärgern Sie sich manchmal, dass Sie nicht genug gegen den Hunger in der Welt tun können? Wenn Sie jetzt zweimal ‘Ja? gesagt haben, dann sollten Sie weiterlesen.

IT-Ausbildung für Afrika?

Entwicklungshilfe 2.0: OpenSource Afrika

“IT-Ausbildung für Afrika beseitigt Armut dort und Fachkräftemangel hier”, meint Jochim Graf, Herausger des Informationsdienstes iBusiness.

Der Mann will etwas gegen sein schlechtes Gewissen tun…Sie auch? Wenn Sie ihm eine Mail senden an Joachim.Graf@ibusiness.de, dann können Sie vielleicht auch helfen – für sich selbst und für .Afrika.

Hier die Meinung des Kollegen im Originaltext:

Geht es Ihnen auch so wie mir? Wenn ich im Fernsehen hungrige schwarze Kinder, staubbedeckte Flüchtlinge oder rauchende Bürgerkriegsruinen sehe, dann regt sich spontan mein schlechtes Gewissen. Ich würde gerne helfen, bin aber nun mal weder Krankenschwester noch Brunneningenieur. Und eine Spende?

Da bin ich mir halt nie sicher, ob das Geld nicht letztlich doch in den Verwaltungen der Hilfsorganisationen und den korrupten Regierungsstellen hängen bleibt. Deswegen habe ich eben – gar nichts getan, was meiner Gewissensbilanz auch eben nicht gerade gut getan hat.

Über meine Kunst-Kontakte “Relation Browser” habe ich nun im letzten Jahr eine ganze Reihe von Afrikanern kennengelernt, die in Graswurzelprojekten direkt helfen – weswegen beispielsweise der Erlös der HighText-Weihnachtsfeier an eine Ärztin in ein Krankenhaus in den Slums von Lomé ging.

Doch Spenden waren und sind für mich unbefriedigend, weil sie zwar konkrete Not lindern, aber die Situation nicht ändern (und weil sie auch nichts anderes sind als Ablasshandel zur Gewissensberuhigung). Ich wollte etwas TUN – und zwar etwas, wovon ich etwas verstehe (Internet, Multimedia, Netzwerken …).


OpenSource-Afrika: Die Entwicklungshilfe der IT-Branche

Entwicklungshilfe 2.0: OpenSource Afrika

Darum ist Anfang des Jahres nach zahlreichen Gesprächen mit afrikanischen Kollegen und Freunden die Initiative ‘Entwicklungshilfe 2.0: Open Source Afrika? entstanden. Sie soll helfen, die deutsche und die afrikanische IT- und Internetszene direkt zu vernetzen und durch Wissenstransfer zur Entwicklung beizutragen. Basis waren folgende Überlegungen:


IT-Projekte als Chance

Entwicklungshilfe 2.0: OpenSource Afrika

Zwei Dinge haben sich herausgestellt, die IT-affine Weiße ganz konkret tun können:

* Sie können einen Afrikaner hier in Deutschland ein Praktikum machen lassen: Lassen Sie einen afrikanischen Webdesigner, IT-Spezialist oder Programmierer europäische Projektluft schnuppern.

* Sie können für ein paar Wochen nach Afrika fliegen und dort Firmengründer ausbilden: Klinken sie sich ein paar Wochen aus und unterrichten Sie in einer afrikanischen Metropole – sei es Webdesign, Management oder Projekt-Management.

Beides kostet mehr Zeit als Geld. Synergien sind zudem nicht unausgeschlossen. Von Ihnen stammt die Kompetenz, ich kümmere mich um die Vernetzung.

Interesse an einer besseren Welt und an einem reineren Gewissen? Haben Sie prinzipiell Interesse, sich bei der Aktion ‘Entwicklungshilfe 2.0? einzubringen? Dann schicken Sie mir einfach eine E-Mail an joachim.graf@hightext.de. Ich melde mich mit Einzelheiten.


Der Autor

Entwicklungshilfe 2.0: OpenSource Afrika

Joachim Graf ist Herausgeber von iBusiness, einem Trendscouting- und Wissensportal für Entscheider der interaktiven und digitalen Wirtschaft. Nebenbei ist er Künstler und in sozialen Projekten engagiert.

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