BenQ will nicht mehr BenQ heißen

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BenQ Corp. will das Markengeschäft auslagern und zu seinen Wurzeln als Auftragshersteller zurückkehren. Bei der Gelegenheit wechselt der angeschlagene Konzern auch gleich den Namen.

Das kommt sieben Monate, nachdem BenQ bekannt gab, nicht weiter in die deutsche Tochter BenQ Mobile GmbH & Co. OHG investieren zu wollen. Die von Siemens übernommene Handysparte rutschte danach planmäßig in die Pleite. Sowohl bei Siemens als auch bei BenQ kam es in der Folge zu schweren Verwerfungen, und bei beiden Firmen gingen die Staatsanwälte aus und ein.

Die neue alte Firma will sich wieder stärker auf die Auftragsherstellung konzentrieren und heißt Jia Da Corporation. Es soll dafür alsbald auch eine englische „Übersetzung“ geben.

Der Name BenQ geht auf den ausgelagerten Firmenbereich über, der weiterhin Markenprodukte von Mobiltelefonen bis zu LCD-Fernsehern in die restliche Welt schicken soll. Als Grund für die Ausgliederung führten die BenQ-Jia-Da-Bosse an, das Markengeschäft betrage nur 30 bis 40 Prozent des gesamten Umsatzes.

(bk)

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