BenQ mag nicht mehr BenQ heißen

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Der taiwanische Elektronikkonzern will die Krise hinter sich lassen. Daher werde man seine Markenambitionen beerdigen und bescheiden für andere Hersteller produzieren.

Eigentlich hatte das Unternehmen verstärkt Produkte unter eigenem Namen fertigen wollen. Doch nach dem ganzen Trouble mit Siemens, Buchhaltungs-Manipulationen und Verlustzahlen will BenQ eine Kehrtwende machen und wieder erfogreicher OEM-Hersteller sein.

Immerhin hat der Konzern namhafte US-Kunden wie Hewlett-Packard und Dell. Nur für den asiatischen Markt werde BenQ weiterhin Mobiltelefone unter der eigenen Marke herstellen – allerdings von einer ausgegliederten Tochtergesellschaft aus. Der Mutterkonzern werde unter neuem Namen an der Börse Taipeh notieren. (rm)

Bild: BenQ

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