Verbrecherjagd via YouTube

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INQ_Verbrecherjagd.jpgEin österreichischer Computerhändler probt die Verbrecherjagd mit Web-2.0-Methoden: Er stellte die Bilder seiner Überwachungskamera online.

YouTube als Fahndungs-Werkzeug? In den USA bereits gängige Praxis, im deutschsprachigen Raum noch ein Novum. Auf so etwas kann wohl nur ein Computerhändler kommen: Der Mann aus Grieskrichen erlebte einen ärgerlichen Ladendiebstahl, digitalisierte die Bilder seiner beiden Überwachungskamera und fütterte damit sowohl sein Blog als auch das bekannte Videoportal, und zwar hier und auch hier.
Gar keine dumme Idee, denkt sich wohl auch die deutsche Polizei, die laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau ähnliches plane. Der Grieskrichner Geschäftsinhaber hofft nun, Hinweise zur Klärung des “Verbrechens” zu erhalten, das erst am 18. April vonstatten ging: Zwei jugendliche Täter hatten ein Notebook mitgehen lassen. Wert: etwa 1.300 Euro. Noch fehle jede Spur – doch das kann sich ja dank YouTube schnell ändern. (rm)

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