iSuppli: Der Gewinner aus der BenQ-Misere

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News_Handymarkt.jpgWenn zwei sich streiten, freut sich oft irgendwo ein Dritter. Im Fall des Siemens-BenQ-Theaters war es nun Samsung, die sich heimlich die Hände rieben beim fröhlichen Reibach-Machen.

Normalerweise ist das erste Quartal für Handy-Hersteller recht bescheiden. Klar, nach einem furiosen Weihnachtsgeschäft kann es ja nur abwärts gehen. So war es natürlich auch in diesem Jahr. Bis auf einen: Samsung Electronics Co. Ltd., die Nummer drei im Markt, stieß in die BenQ-Lücke und setzte gegen den Trend 9,1 Prozent mehr Geräte ab. In Zahlen: Der Handy-Verkauf schnellte von 31,9 auf 34,8 Millionen Geräte nach oben. Laut den Marktforschern von iSuppli schmolz der Gesamtabsatz im Markt in den ersten zwölf Wochen des Jahres um 12,8 Prozent von 290 auf 253 Millionen Stück ab. Laut Tina Teng, Analystin für drahtlose Kommunikation bei iSuppli, realisierte Samsung Electronics seinen Erfolg vor allem in Asien. Als einziges Unternehmen der fünf großen Hersteller konnten die Südkoreaner ihren Absatz erhöhen und damit Profit aus dem BenQ-Rückzug schlagen. Der Marktanteil von 13,8 Prozent im ersten Quartal sei der Höchste, den Samsung je erreicht habe. (rm)

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