Alcatel-Lucent knickt ein

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Mit rückläufigen Umsätzen und Verlusten schockte der Telekomausrüster soeben den Markt.

Damit hatte niemand gerechnet: Glatte 8 Prozent rutschten die Einnahmen bei Alcatel-Lucent in nur zwölf Wochen ab. So blieben dem frisch fusionierten US-französischen Unternehmen nur rund 3,9 Milliarden Euro Quartalsumsatz in der Kasse. Das reicht nicht mehr für einen Gewinn: Das Minus werde voraussichtlich 260 Millionen Euro betragen.

Die Erlöse fehlen vor allem in traditionellen Geschäftsfeldern, weil ein wachsender Teil der Kunden von herkömmlichen Netzwerken auf das Internet umsteige. “Wir bleiben zuversichtlich, dass wir im Lauf des Jahres das Wachstum wieder aufnehmen können”, versucht der Konzern per Pressemitteilung Optimismus zu verbreiten.

Die Umstrukturierung, bei der 12.500 Jobs vernichtet werden sollen, mache Fortschritte. Bislang seien bereits 1900 Stellen gestrichen worden. Ein Teil der Einsparungen könnte sich noch in diesem Jahr in den Geschäftszahlen niederschlagen. (rm)

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