So ein Pech: Killer ohne Killerspiele

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Der Uni-Mörder von Virginia war ein rücksichtsloser Kerl: Er hat einfach keinen Gedanken daran verschwendet, wie dämlich die deutschen Politiker nun dastehen, wenn er vor seiner Massentat nicht noch wenigstens fünf Minuten ein Killerspiel gespielt hätte. Doch Cho Seung Hui hat nicht. Er mochte brutale Killerspiele nicht. Nur echtes Blut.

Natürlich stellten die Behörden Huis Zimmer auf den Kopf. Durchsuchten seinen Compaq-PC, seinen Notebook, Mail-Accounts und Online-Spuren. Doch auch sein Zimmergenosse bestätigte: Dieser Kerl hat einfach nie ein Computerspiel angefasst. Und das böse Fernsehen kann es auch nicht gewesen sein, denn er besaß keines. Natürlich auch keinen Videorekorder. Hui war eben ein Naturtalent. Er brauchte kein digitales Übungsfeld, um eine echte Waffe abzudrücken. So wie vor 100 Jahren. (Nick Farrell/rm)

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