INQ-Insider sieht Microsoft am Ende

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Unser Lieblings-Lästermaul und international bekannter Gerüchtekoch Charlie Demerjian sitzt gerade in Beijing und macht sich über das nahe Ende von Microsoft Gedanken.

Dass von Windows Vista in den ersten beiden Verkaufswochen in China nach offiziellen Zahlen nur 214 Stück frei verkauft wurden, lässt Charlie gleich weg. Statt dessen konzentriert er sich in seiner Analyse auf die Entscheidung von Computerriese Dell, seinen Endkunden neben Vista nun auch wieder XP anzubieten. Der grossen Nachfrage wegen. Ist Vista deswegen schon ein Flop? Dieser Gedanke drängt sich aber vollends auf, wenn man den genialen Plan Microsofts betrachtet, die Zahl der (Windows-) PC-Nutzer zu verdoppeln, indem in Entwicklungsländern Vista zusammen mit Office für umgerechnet drei US-Dollar angeboten werden soll. Orientiert sich der Redmonder Riese also endlich am wahren Marktpreis oder sind das die Todeszuckungen eines ehemaligen Monopolisten? Der, wie Charlie meint, nie etwas anderes gelernt hat als unfaire Tricks, und jetzt mit einer echten Konkurrenzsituation nicht mehr fertig wird? Da kann man drüber nachdenken… [fe]

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