Telekom verabschiedet sich von Kunden

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Der Prozess ist natürlich nicht ganz freiwillig (auch wenn manche den Eindruck haben): Der Deutschen Telekom laufen die Kunden schneller davon als sie zählen kann.

Stur hält der Konzern an seinem Ergebnisziel für 2007 fest, was Marktanalysten zum Wochenende aufstieß. Schließlich kämpfe die Deutsche Telekom mit einem ungebremsten Kundenschwund bei den Telefonanschlüssen. Allein im ersten Quartal sollen rund 600.000 Kunden (!) beim Ex-Monopolisten gekündigt haben, wird der Spiegel am Montag melden.
Die Hoffnungen des Konzerns ruhen einzig auf den schnellen Internetanschlüssen, die sich wie von selbst verkaufen. Daher der Optimismus, dass die Kasse am Ende stimmen werde. Zum Spiegel-Bericht wollte die Telekom keine Stellung beziehen.
Bereits 2006 hatte die für das Festnetz zuständige Tochter T-Com mehr als 2 Millionen Kunden verloren. Das Management deutete mehrfach an, dass auch im laufenden Jahr wieder über 2 Millionen Anschlüsse verloren gehen könnten. Die Telekom lege daher das Augenmerk auf das DSL-Geschäft. Das klingt, als ob der Festnetzkunde aufgegeben wurde. Was, Sie sind noch da? Selber Schuld! (rm)

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