Datenschützer kämpfen gegen Übernahme von Doubleclick

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Datenschützer haben bei den amerikanischen Aufsichtsbehörden Beschwerde gegen Googles Pläne zur Übernahme der Online-Werbefirma eingelegt.

Durch den Zusammenschluss beider Firmen (wir berichteten) würden zu viele Daten über das Nutzungsverhalten der Internetkunden in einer Hand vereinigt, machen die Aktivisten in ihrer Eingabe geltend.

Falls Google nicht zur Einhaltung von Datenschutzstandards gezwungen werde, wie sie in Kanada und einigen europäischen Staaten gelten, müsse die Doubleclick-Übernahme gestoppt werden. Die bestehenden Richtlinien reichten nicht aus.

Die betroffene Firma betonte, es gebe keine Pläne, im Zuge der Übernahme die verschiedenen Bestände an automatisch gesammelten anonymen Daten zusammenzuführen. Im Falle von DoubleClick flössen diese Informationen ohnehin an die Werbekunden und nicht an das eigene Unternehmen. (rm)

Bild: Doubleclick

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