Microsoft: Windows nur 3 Dollar wert

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Um die Entwicklungsländer für sich zu prägen, plant der Konzern ein Schmalspur-Windows nebst Office und weiteren Programmen. Das Billig-Windows solle nur 3 Dollar kosten.

Vor allem die riesigen Bevölkerungsmassen in den anvisierten Ländern ziehen Microsoft magisch an. Das könnten ja alles Vollpreiskunden von Morgen werden, sinnierte Bill Gates auf der offiziellen Ankündigung der Lowcost-Serie gestern Abend in Peking.
Microsofts Ziel laute, die Zahl der Windows-Rechner und -nutzer bis 2015 nochmals zu verdoppeln.
Bislang ging die Rechnung in Argentinien, Brasilien und Nigeria nicht auf, denn dort hatte sich die Kundschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dem kostenfreien Linux zugewendet.
Mit dem neuen Billig-Programm (Windows XP Starter Edition, Office 2007) hofft man, dass es in Asien nun besser laufe.
Vor allem an Regierungen, Behörden und Schulen will sich der Konzern wenden. Auch ärmeren Gemeinden in den USA und anderen Wirtschaftsnationen (Gelsenkirchen?) könne man das supergünstige Einstiegspaket offerieren. Wenn das man keine Probleme mit den normalen Vertriebsstrukturen gibt… (Jane Hoskyn/rm)

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