AMD: Rote Karte für die Grünen

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Da waren die Ananlysten nicht begeistert: Einen Nettoverlust von rund 611 Millionen US-Dollar statt angekündigter 250 Millionen muss AMD für das erste Quartal 2007 hinnehmen. “Enttäuschend und inakzeptabel”: So bewertet der Robert J. Rivet, der Finanzchef von AMD, die tiefroten Zahlen. Aber er sieht sein Unternehmen auch auf dem Weg der Besserung.

Kostensenkungen und Einsparungen bei Investitionen sollen das Unternehmen zurück in die Gewinnzone führen. Federn lassen musste AMD vor allem bei den Prozessoren. Die Firma reduzierte die Preise für die CPUs wiederholt und massiv, um gegen den wieder erstarkten großen Konkurrenten Intel mit seinen Core-2-Prozessoren einigermaßen bestehen zu können. Nun kann AMD nur darauf hoffen, dass die kommenden K10-Prozessoren und die teuer erstandene Grafikkarten-Sparte ATI der Firma wieder steigende Umsätze bescheren werden. Denn derzeit hat der AMD-Chef Hector Ruiz wenig Anlaß, auf seiner Fender Stratocaster den Song Money for Nothing zu spielen. (kla)

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