Half-Life-Hacker erpresst Valve

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Er nennt sich Maddox. Der Gamer ist höchst unzufrieden mit dem von Valve entwickelten digitalen Distributionssystem Steam. Seine Forderung: Valve soll es besser machen.

Um seinem Verlangen Nachdruck zu verleihen, veröffentlichte er Screenshots von Valves interner Administrationsoberfläche mit Details von Benutzerkonten im Web. Dazu gab er Tipps, wie man ohne weiteres ein eigenes “CyberCafé”-Konto einrichten kann.

Die Screenshots scheinen echt zu sein. Sie enthalten Listen von CyberCafé-Konten, Logs mit Fehlermeldungen und eine begrenzte Menge von Kreditkartendaten mit verdeckten Ziffern.

Und so lautet der Erpresserbrief: “Wenn ihr (Valve) wollt, dass ich diese Dateien entferne, könnte ihr mir eine E-Mail schicken an (Adresse entfernt). Ich wüsste es zu schätzen, wenn ihr euch etwas Gutes einfallen lasst – sofern ihr nicht wollt, dass ich die Informationen ALLER Kunden preisgebe.”

Er drohte außerdem damit, ein Spreadsheet mit allen Kreditkartendaten der Valve-Kunden zu erstellen und der Hackersphäre zu überlassen. Das allerdings wäre keine angenehme Erfahrung für die Millionen von Valve-Kunden, die online Spiele gekauft haben.

Valve hat noch nicht öffentlich auf die Drohung reagiert. Weder in der Website noch in den Support-Foren findet sich der geringste Hinweis.

(Wily Ferret/bk)

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