Pfeifer fordert erneut Killerspielverbot

Allgemein

Nicht die Lockeren Waffengesetze in den USA sind an dem Amoklauf an der US-Universität in Blacksburg schuld, sondern Computerspiele. Das behauptet Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

“Ein Totalschutz ist nicht erreichbar. Wer töten will, wird es immer schaffen, an Waffen heranzukommen”, meint Christian Pfeiffer, der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in einem Interview mit der PNP.

Nach dem Amoklauf an der US-Universität schalten sich erneut die Kritiker ein. “Sorge bereitet mir, dass sich vor allem männliche Jugendliche systematisch desensibilisieren durch Computerspiele, die solche Tötungsarien vorzeichnen. Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer hat sich erst am Computer in Stimmung geschossen.”, verkündet der Kriminologe.

Demnach sollten alle Probleme durch ein Werbe- und Verkaufsverbot gelöst werden. “Für Spiele mit extremen Gewaltexzessen wie ‘Der Pate’, bei denen aggressives Töten mit Punkten belohnt wird, brauchen wir sogar ein strafrechtliches Verbot”, fordert Pfeifer. (mr)

Bild: Valve

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen