AMD Puma – Mit der Raubkatze auf Centrino-Jagd

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Puma heißt die für 2008 von AMD angekündigte Notebook-Plattform und soll ein großes Stück des Marktes erbeuten. Ausgestattet mit dem schnellen und trotzdem Strom sparenden Prozessor Griffin und einem Chipsatz mit DX10 Unterstützung verlässt sich AMD auf die Raubtierwelt.

Der Greif unter den Prozessoren wird mit 65 Nm Technologie gebaut. Die Technologie für die Stromspartechnik stammt aus Quad-Core-CPUs von AMD. Damit verbraucht der Griffin wesentlich weniger Strom, wie einem Artikel auf TheInquirer zu entnehmen ist.

Die integrierte Grafik soll nicht nur DirectX 10 bieten, sondern auch durch Universal Video Decoding (UVD) HD-Videos mit deutlich geringerer CPU-Last wiedergeben. Für den Anschluss der Displays wird der so genannte “Display Port” zum Einsatz kommen, der laut AMD einige Vorteile gegenüber HDMI bieten soll.

Bis der Puma auf die Pirsch geht und den Markt unsicher macht vergeht aber noch einige Zeit. Bis dahin will AMD die aktuelle “Kite”-Plattform modernisieren. Dabei kommt der neue 65-Nanometer-Prozessor Hawk zum Einsatz. Hybridfestplatten werden ebenfalls unterstützt.

Dank der Fusion zwischen AMD und ATI steht eine weitere Sache schon 2007 auf dem Programm: Hybrid-Grafik. Notebooks mit Onboard-Grafik und gleichzeitig einem (AMD)-Grafikchip nutzen die stromsparenden Onboard-Schaltung im Mobilebetrieb, den schnelleren Extra-Chip aber bei Betrieb an der Steckdose. (sl/mk)

(Bild: AMD)

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