Server im Orbit: Das Internet verlässt die Erde

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Der Begriff WebSpace wird bald eine neue Bedeutung erhalten, denn die Amerikaner planen allen Ernstes, 2009 einen Web-Router ins All zu schießen.

Die treibende Kraft hinter der spacigen Idee sind natürlich wieder mal die Militärs respektive das US-Verteidigungsministeriums. Die wollen den Satelliten bezahlen, der das “Internet Routing in Space” (kurz IRIS) in etwa 24 Monaten ermögliche.
Über den Router sollen vor allem die in aller Welt verstreuten US-Truppen mit Sprach- und Video-Botschaften wie auch mit frischen Daten versorgt werden. Abgedeckt werden können vom ersten Satelliten Europa, Afrika und beide Amerikas. Der geostationäre Trabant wird von Intelsat General gebaut, die Software des On-Board-Routers stammt von Cisco. (rm)

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