Microsoft ist ein schlechter Verlierer

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Nachdem sie bei Doubleclick das Nachsehen hatten (siehe Links unten), treten die Borg verbal nach.

Der weltweit größte Softwarehersteller und Quasi-Monopolist erhebt ernste Bedenken an Googles Übernahme und warnt vor einem Monopol. Google könne auf Dauer den Online-Werbemarkt dominieren. In das gleiche Horn stoßen gerade Telekommunikations-Konzern AT&T (Ex-Monopolist auf dem Weg zurück zum Telefon-Monopol) sowie der Medienkonzern Time Warner (träumt nur vom Monopol), meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Futterneid unter Krähen? Oder Pfeifen im dunklen Wald?
“Wir glauben, die Google-Doubleclick-Verschmelzung bedarf näherer Untersuchung durch die Regulierungs-Behörden, um einen fairen Wettbewerb im Online-Werbe-Markt zu garantieren”, verlangt Brad Smith, Senior-Vizepräsident bei Microsoft, dem “Vorreiter” für fairen Wettbewerb.
Jim Cicconi, in gleicher Position bei AT&T tätig, fabrizierte auch eine schöne Worthülse: “Wenn Google die dominante Macht im Bereich der Online-Werbung wird, ist dies ein deutlicher Beweis für Marktmacht und Dominanz.” So spricht nur der Neid. (mr/rm)

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Doubleclick: Microsoft zieht den Kürzeren

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