DOSSIERS
Gefahrenquelle Speichernetze
Datensicherheit von SANs
Security Framework
Gefahrenquelle Speichernetze

Grundsätzlich unterscheidet sich die Sicherheit in SANs nicht von Security-Techniken in anderen Netzen. Jahrzehntelange Erfahrungen aus dem LAN- und WAN-Bereich sind eine gute Basis. Zum Teil setzt die Speicherindustrie auf die gleichen Sicherheitsprotokolle wie IPsec, SSL, TLS, SSH, PKI und ähnliche. Grundsätzlich beginnt Sicherheit bei der sauberen Organisation des Speichernetzes. Die SNIA (Storage Networking Industry Association) sieht die wichtigsten Bestandteile eines Security Frameworks in Authentifizierung, Autorisierung, Accounting/ Auditing, Datenintegrität sowie Vertraulichkeit. Die Authentifizierung prüft, ob es sich um einen bekannten, zugelassenen Administrator oder User handelt. Hier lassen sich Techniken wie Passwortschutz, Zertifikate und biometrische Überprüfungen nutzen. Die Autorisierung geht noch einen Schritt weiter. Neben der Überprüfung der gültigen Berechtigung werden verschiedene Rechte vergeben. So darf beispielsweise der eine Administrator die Zonen des Switches umkonfigurieren, während ein anderer nur bestimmte Reports drucken kann. Accounting und Auditing zeichnen alle historischen Management-Aktivitäten auf und werten sie aus. Dies dient hauptsächlich dem lückenlosen Nachweis aller Zugriffe auf die Speicherkomponenten im SAN. Die Datenintegrität beinhaltet den Nachweis, dass Daten unverfälscht übertragen und abgespeichert werden. Die Vertraulichkeit wird durch Verschlüsselungsverfahren wie DES, Triple-DES, AES oder Blowfish garantiert.






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