China: “Das Internet ist eine Brutstätte des Bösen”

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Die chinesische Regierung hat das Übel erkannt, welches seine Jugend verdirbt: Das Internet und gewalttätige Spiele sind an der Jugend-Kriminalität und -Perversion schuld.

“Der Boom des pornographischen Inhalts im Internet hat das das Cyberspace vergiftet und pervertiert Chinas junge Geister”, behauptet Zhang Xinfeng, Chinas Vizeminister für öffentliche Sicherheit. So sollen der Einfluss der westlichen Medien und die lockeren häuslichen Kontrollen die Probleme in Chinas Cyberspace anstacheln. Dies berichtet China Daily.

Deswegen möchte die chinesische Regierung nun virtuelle Polizisten losschicken. Diese sollen die Korruption und die Versuchung durch das Internet aufhalten. Laut einem Xinhua-Report sollen 33,5 Prozent der jugendlichen Insassen einer Pekinger Rehabilitations-Anstalt durch gewalttätige Online-Games zu ihren Taten angestachelt worden sein.

Die virtuellen Polizisten sollen dem ein Ende bereiten und unpassende Inhalte löschen oder zensieren. Allein das auftauchen des Logos soll den Web-Site-Besuchern demonstrieren, dass die Chinesische Regierung ein Auge auf die derzeit betrachtete Seite geworfen hat. (mr)

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